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Titel: Der Einfluss der mediterranen Ernährungsweise auf das Risiko und die Progression von Alzheimer und Demenz – Eine systematische Literaturrecherche
Sprache: Deutsch
Autorenschaft: Ayaz, Elif 
Schlagwörter: Mediterrane Ernährung; Alzheimer; Demenz; kognitive Funktionen; Biomarker
Erscheinungsdatum: 8-Jan-2026
Zusammenfassung: 
Hintergrund: Demenz gehört weltweit zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Angesichts fehlender heilender Therapien gewinnen präventive Ansätze zunehmen an Bedeutung. Die mediterrane Ernährung gilt aufgrund ihrer positiven Effekte auf Stoffwechsel-, Entzündungs-, und Gefäßprozesse als vielversprechender Ansatz. Ziel dieser Arbeit war es, den Einfluss der mediterranen Ernährung auf das Risiko und die Progression von Alzheimer und Demenz systematisch zu untersuchen.
Methodik: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine systematische Literaturrecherche in der Datenbank PubMed durchgeführt, orientiert an den PRISMA-Richtlinien. Eingeschlossen wurden Originalstudien aus den Jahren 2015 bis 2025, die den Zusammenhang zwischen mediterraner Ernährung und Demenzrisiko, kognitiven Funktionen sowie Biomarkern und bildgebenden Verfahren untersuchten. Neun Studien erfüllten die Kriterien, darunter sechs Kohortenstudien, eine randomisierte kontrollierte Studie und zwei Querschnittsuntersuchungen.
Ergebnisse: Die Mehrzahl der Studien zeigte, dass eine hohe Adhärenz zur mediterranen Ernährung mit einem signifikant geringeren Risiko für die Entwicklung einer Demenz sowie mit einem langsameren kognitiven Abbau verbunden war. Darüber hinaus wurden protektive Effekte auf Alzheimer-typische Biomarker wie Amyloid und Tau sowie auf Hirnstrukturen, insbesondere das Hippocampusvolumen, beschrieben. Die Befunde waren jedoch heterogen und variierten je nach verwendeten Scores, der Nachbeobachtungsdauer und der untersuchten Populationen.
Diskussion/Schlussfolgerung: Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die mediterrane Ernährung ein relevanter, modifizierbarer Faktor zur Demenzprävention ist und möglicherweise auch die Progression neurodegenerativer Veränderungen verlangsamen kann. Damit ergibt sich ein erhebliches Potenzial für die öffentliche Gesundheit, auch wenn weitere groß angelegte Interventionsstudien notwendig sind, um kausale Zusammenhänge zu bestätigen und die Übertragbarkeit auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen abzusichern.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12738/18617
Einrichtung: Fakultät Life Sciences (ehemalig, aufgelöst 10.2025) 
Department Gesundheitswissenschaften (ehemalig, aufgelöst 10.2025) 
Dokumenttyp: Abschlussarbeit
Abschlussarbeitentyp: Bachelorarbeit
Betreuer*in: Buchcik, Johanna 
Gutachter*in: Haufs, Michael 
Enthalten in den Sammlungen:Theses

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