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Titel: Das Gewicht von Einschüler*innen im Kreis Segeberg im Verlauf der Zeit : Eine Analyse der Daten aus Schuleingangsuntersuchungen von 2016/17 bis 2025/26
Sprache: Deutsch
Autorenschaft: Mackenbrock, Anna-Lena 
Schlagwörter: Schuleingangsuntersuchung; Gesundheitsberichterstattung; Übergewicht; Adipositas; Untergewicht
Erscheinungsdatum: 28-Jan-2026
Zusammenfassung: 
Hintergrund: Insbesondere Übergewicht und Adipositas im Kindesalter stellen ein bedeutendes gesundheitsrelevantes Problem dar. Das Einschulungsalter gilt dabei als sensibler Zeitraum für die Manifestation von Übergewicht und Adipositas. Ziel dieser Arbeit ist es, die zeitliche Entwicklung von Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und Adipositas bei Einschüler*innen im Kreis Segeberg im Zeitraum der Schuljahre 2016/17 bis 2025/26 zu beschreiben sowie kleinräumige und geschlechtsspezifische Unterschiede zu analysieren. Außerdem wurden mögliche Zusammenhänge zwischen der Gewichtskategorie Übergewicht beziehungsweise Adipositas und soziodemografischen sowie sozioökonomischen Merkmalen untersucht.
Methoden: Die Datengrundlage bildeten die Schuleingangsuntersuchungsdaten des Kreises Segeberg. Deskriptive sowie bivariate Analysen wurden durchgeführt, um die Verteilung der Gewichtskategorien auf Kreis- und Amtsebene sowie mögliche Zusammenhänge zwischen der Gewichtskategorie Übergewicht bzw. Adipositas und dem Geschlecht, dem Migrationshintergrund und dem Bildungsniveau der Eltern zu untersuchen.
Ergebnisse: Die Verteilung der Gewichtskategorien zeigte deutliche kleinräumige Unterschiede im Kreis Segeberg. Während die Untergewichtsanteile klar rückläufig waren, stiegen die Übergewichts- und Adipositasanteile leicht. Deutliche Differenzen zwischen den Geschlechtern ließen sich nicht erkennen. Ein Migrationshintergrund sowie das Bildungsniveau der Eltern standen im signifikanten Zusammenhang mit dem Auftreten von Übergewicht bzw. Adipositas, wenngleich der Zusammenhang nur schwach ausgeprägt war.
Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse verdeutlichen einen anhaltenden Handlungsbedarf im Kreis Segeberg. Eine verstärkte zielgruppenspezifische Prävention, insbesondere für Familien mit Migrationshintergrund oder niedrigem Bildungsniveau sowie die weitere Beobachtung der Gewichtsentwicklungen kann langfristig dazu beitragen, die gesundheitlichen Chancen der Einschüler*innen zu verbessern.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12738/18740
Einrichtung: Fakultät Life Sciences (ehemalig, aufgelöst 10.2025) 
Department Gesundheitswissenschaften (ehemalig, aufgelöst 10.2025) 
Dokumenttyp: Abschlussarbeit
Abschlussarbeitentyp: Bachelorarbeit
Betreuer*in: Reintjes, Ralf 
Gutachter*in: Walther, Anna 
Enthalten in den Sammlungen:Theses

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