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Title: „Untersuchung der Auswirkungen von aktivierten selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten nach IAS 38 auf den Unternehmenswert nach dem Discounted Cashflow- Verfahren“
Language: German
Authors: Lohmann, Sören 
Keywords: Vermögenswerte; IAS 38; IAS 38.57; immaterielle Vermögenswerte; Cashflow-Verfahren
Issue Date: 10-Feb-2026
Abstract: 
Die Ansetzung von selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten nach IAS 38 steht besonderes durch die kumulierende Nachweispflicht der Aktivierungskritieren nach IAS 38.57 und dem damit einhergehenden Ermessenspielraum bereits seit längerem in der Kritik. Resultierende bilanzpolitische Spielräume, abnehmende Vergleichbarkeit zwischen den Unternehmen, sowie die problematische externe Wirkung des Aktivierungs-verhaltens sind nur einige der Probleme, die mit der Aktivierung von selbst erstellten immateriellen Ver-mögenswerten in der Verbindung gebracht werden. In Zuge dieser Arbeit wurde sich in einer weiteren Perspektive mit den Auswirkungen von aktivierten selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten nach IAS 38 auf den Unternehmenswert nach dem Discounted Cashflow-Verfahren gewidmet. Im Zuge dessen wurden unterschiedliche Aktivierungsquoten exemplarisch am Beispiel der BMW Group in Bezug auf das Discounted Cashflow-Verfahren untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die Aktivierungsquote einen signifikanten Einfluss auf die Höhe des Unternehmenswertes besitzt. Dies bedingt sich vor allem durch die unterschiedliche Höhe von Investitionen und Abschreibungen, welche einen starken Einfluss, auf den im Discounted Cashflow-Verfahren genutzten Cashflow besitzen. So konnte in einer Gesamtbetrachtung ein positiver Zusammenhang zwischen der Höhe der Aktivierungsquote und der Höhe des Unternehmenswertes beobachtet werden. Gleichzeitig hingen die ermittelten Ergebnisse jedoch auch stark von der jeweils genutzten Methode im Discounted Cashflow-Verfahren ab, weshalb der Einfluss des Aktivierungsverhaltens als ein problematischer Faktor in der Bestimmung des Unternehmenswertes anzusehen ist. Zur Minderung des Einflussfaktors des Aktivierungsverhaltens wurden entsprechende Adjustierungsmöglichkeiten vorgeschlagen. So sind die Auswirkungen einer Aktivierung auf den Cashflow als eine vorsteuerliche Größe in der Gewinnermittlung anzupassen, damit die Auslegungen der Ansetzungsvorschriften nach IAS 38 keinen Einfluss mehr auf die Bestimmung des Unternehmenswertes im Discounted Cashflow-Verfahren besitzt. Da trotz vorgeschlagener Anpassungsmöglichkeit die praktische Relevanz fraglich ist sollte zusätzlich eine Nachbesserung der Rechnungslegungsvorschrift nach IAS 38 vorgenommen werden, um den sich ergebenen Ermessenspielraum der Aktivierungskriterien zu mindern.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12738/18901
Institute: Department Wirtschaft (ehemalig, aufgelöst 10.2025) 
Fakultät Wirtschaft und Soziales (ehemalig, aufgelöst 10.2025) 
Type: Thesis
Thesis type: Bachelor Thesis
Advisor: Behrendt-Geisler, Anneke  
Referee: Diederichs, Marc 
Appears in Collections:Theses

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