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Titel: Zwischen Homeoffice und Büro: Auswirkungen hybrider Arbeit auf das Stressempfinden von Berater*innen
Sprache: Deutsch
Autorenschaft: Poia, Morsal 
Schlagwörter: Hybrides Arbeiten; Stressempfinden; Beratungssektor
Erscheinungsdatum: 12-Mär-2026
Zusammenfassung: 
Hintergrund und Zielsetzung: Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie hybride Arbeit das Stressempfinden von Berater*innen im Beratungssektor beeinflusst. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass hybride Arbeitsmodelle, verstanden als Kombination von Präsenzarbeit im Büro und Homeoffice, seit der COVID-19-Pandemie stark an Bedeutung gewonnen haben. Während umfassende Befunde zu Stress und zu hybriden Arbeitsformen vorliegen, fehlt bislang eine direkte Untersuchung ihres Zusammenhangs im Beratungssektor.
Methodik: Ziel der Arbeit war es daher, anhand einer quantitativen Erhebung bei 58 Berater*innen aus zwei Beratungsunternehmen in Deutschland den Einfluss hybrider Arbeit auf das Stressempfinden zu analysieren. Zur Datenerhebung wurde ein Online-Fragebogen eingesetzt, aus dessen Variablen Skalen durch eine Faktorenanalyse gebildet und anschließend auf Reliabilität geprüft wurden. Die statistische Auswertung umfasste univariate, bivariate und multivariate Verfahren.
Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass hybride Arbeit das Belastungserleben in relevanter Weise beeinflusst. Besonders zeitliche und räumliche Entgrenzung, wie durch Überstunden, ständige Erreichbarkeit und die Verlagerung beruflicher Anforderungen in die Freizeit, erwies sich als zentraler Stressfaktor. Die Anzahl der Homeoffice-Tage war mit erhöhter Belastung verbunden, insbesondere bei eingeschränkten sozialen Kontakten oder fehlenden Strukturen. Physiologische Stressreaktionen zeigten hingegen keinen signifikanten Zusammenhang mit hybriden Arbeitsmerkmalen. Zugleich wirkten Ressourcen wie ergonomische Ausstattung und Entscheidungsspielräume entlastend, auch wenn sie in Einzelfällen neue Herausforderungen, wie Konflikte im Team, mit sich bringen können.
Schlussfolgerung: Die Untersuchung verdeutlicht, dass hybrides Arbeiten weder ausschließlich belastend noch ausschließlich entlastend wirkt, sondern stark von den Rahmenbedingungen abhängt. Sie leistet damit einen Beitrag zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit hybriden Arbeitsmodellen im Beratungssektor und bietet praxisrelevante Hinweise zur gesundheitsförderlichen Gestaltung hybrider Arbeitsbedingungen.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12738/19054
Einrichtung: Fakultät Life Sciences (ehemalig, aufgelöst 10.2025) 
Department Gesundheitswissenschaften (ehemalig, aufgelöst 10.2025) 
Dokumenttyp: Abschlussarbeit
Abschlussarbeitentyp: Bachelorarbeit
Betreuer*in: Buchcik, Johanna 
Gutachter*in: Terschüren, Claudia 
Enthalten in den Sammlungen:Theses

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