| Verlagslink: | https://content-select.com/index.php?id=bib_view&ean=9783779988304 | Verlagslink DOI: | 10.3262/978-3-7799-8830-4 | Titel: | Transformative Community-Forschung im Stadtteillabor Bochum : Empowerment durch mehrdimensionales und multidirektionales Border-Crossing | Sprache: | Deutsch | Autorenschaft: | Betscher, Silke Falge, Christiane Ahmad, Ibtisam Ahmed, Nahera Amin, Dilbuhar Hussein, Iman Ismail, Deeqa Koloßa, Sabine Sharif, Bushra Youssef, Elham Aref, Julnar |
Herausgeber*In: | Schär, Clarissa Schnurr, Stefan Berner, Heiko Eßer, Florian Richter, Elisabeth Rosenlechner-Urbanek, Elisabeth Schröer, Wolfgang |
Erscheinungsdatum: | 2026 | Verlag: | Beltz Juventa | Buchtitel: | Partizipative Forschung und Empowerment : Erkundungen in Feldern der Sozialen Arbeit | Teil der Schriftenreihe: | Partizipative Forschung in der Sozialen Arbeit | Anfangsseite: | 74 | Endseite: | 90 | Zusammenfassung: | Der Beitrag beschreibt die Arbeit des Stadtteillabors Bochum-Hustadt, das als dauerhaftes, partizipatives Forschungs- und Aktionszentrum im Stadtteil agiert. Ziel und Herausforderung ist es, gemeinsam mit Bewohner*innen, die von Armut, Marginalisierung und multipler Exklusion betroffen sind, Ursachen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit zu erforschen und zu bearbeiten. Das Labor setzt auf Methoden der Community-Forschung, bei denen Nachbar*innen zu Community-Forscher*innen ausgebildet werden. Sie entwickeln gemeinsam mit Wissenschaftler*innen Fragen, erheben Daten und gestalten Interventionen zur Verbesserung der Lebensbedingungen. Zur Herstellung von Erreichbarkeit ist die Forschung eng mit Community Organizing als ein Teilbereich von Gemeinwesenarbeit verknüpft und fördert Empowerment, indem sie Betroffene aktiv einbindet und deren Wissen nutzt. Die Ergebnisse werden über lokale Netzwerke verbreitet und in konkrete Angebote umgesetzt. Das Stadtteillabor baut langfristige Vertrauensstrukturen auf und ermöglicht nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Herausforderungen bestehen in der Mobilisierung von Nachbar*innen, die oft durch Angst, mangelnde Teilhabeerfahrung und strukturelle Benachteiligung geprägt sind. Trotzdem zeigt das Modell, wie kollektive Selbstwirksamkeit und gesellschaftliche Teilhabe gestärkt werden können. |
URI: | https://hdl.handle.net/20.500.12738/19325 | ISBN: | 978-3-7799-8830-4 978-3-7799-8829-8 |
Ausgabe / Version: | 1. Auflage 2026 | Begutachtungsstatus: | Diese Version wurde begutachtet (fachspezifisches Begutachtungsverfahren) | Einrichtung: | Competence Center Gesundheit Fakultät Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik |
Dokumenttyp: | Kapitel (Buch) |
| Enthalten in den Sammlungen: | Publications without full text |
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