| DC Field | Value | Language |
|---|---|---|
| dc.contributor.advisor | Tiedeken, Peter | - |
| dc.contributor.author | Stuchell, Mascha | - |
| dc.date.accessioned | 2026-07-23T09:04:45Z | - |
| dc.date.available | 2026-07-23T09:04:45Z | - |
| dc.date.issued | 2025-10-27 | - |
| dc.identifier.uri | https://hdl.handle.net/20.500.12738/19644 | - |
| dc.description.abstract | Die Ergebnisse im Rahmen der Forschungsarbeit lassen darauf zurückschließen, dass die Kooperation von Polizei und Sozialer Arbeit in der kommunalen Kriminalitätsprävention mit Jugendlichen auch in Zukunft ein zentrales Thema bleiben wird. Angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen und politischen Spannungen und Transformationsprozesse, wachsender sozialer Ungleichheit und anhaltender Debatten um Kriminalitätsfurcht und Sicherungspolitik wird sich die Zusammenarbeit beider Berufsfelder verändern müssen. Dabei wird von tragender Bedeutung sein, inwiefern sich der Fokus der Kooperation verändert: Der sicherheitsorientierte, kontrollierende und repressive Weg oder einer sozialintegrativen Präventionspraxis, die Adressat*Innen bestärkt. Innerhalb der Forschungsarbeit sind Fragen entstanden, die noch nicht vollständig geklärt werden konnten: 1. Wie kann empirisch überprüft werden, ob kriminalpräventive Kooperationen zu einem erhöhten subjektiven Sicherheitsgefühl beitragen? 2. Wie verändert sich das gesellschaftliche Sicherheitsverständnis und demokratische Diskurse durch solche Kooperationsformen? 3. Wie lässt sich die kommunale Kriminalprävention langfristig finanziell sichern, wenn Sparpolitiken an der Tagesordnung sind? 4. Wie können auf politischer Ebene Gesetze gestaltet werden, welche Machtmissbrauch und rassistische Praktiken der Polizei innerhalb der Präventionsarbeit und der Kooperation sanktionieren? Wie können Adressat*Innen einen besseren Schutz davor erhalten? 5. Wie wirkt sich die Kooperation von Polizei und Sozialer Arbeit gegenüber marginalisierten Adressat*Innen in der Jugend- und Straffälligenhilfe langfristig aus? Zukünftige Entwicklungen der Zusammenarbeit hängen davon ab, inwieweit praxisnahe und verbindliche Kommunikations- und Reflexionsräume entstehen und gefördert werden, welche eine Kooperation auf Augenhöhe, mit klaren Rahmenbedingungen und Handlungsabläufen schaffen und bestehende Machtasymmetrien benennt und neu aushandelt. Dafür braucht es politische Maßnahmen, die ausreichende Ressourcen bereitstellen und die Bereitschaft implizieren, professionsethische Prinzipien der Sozialen Arbeit aktiv durchzusetzen. Insgesamt mangelt es aktuell an fehlenden Langzeitperspektiven, was die Steuerung neoliberaler Sicherheitspolitiken und ihr Einfluss auf die kommunale Kriminalitätsprävention mit Jugendlichen angeht. Auch bundesweit fehlen verbindliche, nachhaltige Ausbildungsstandards, die eine flächendeckende Einbindung für Ansätze von Deeskalation, Antidiskriminierung und ein breites Verständnis des Sozialen Raums implizieren. Rein punktuelle Ansätze reichen nicht für eine erfolgreiche Praxis der Polizei. Kommunale Präventionsräte und Netzwerke bestehen in ihren Ansätzen, wobei sie unter politischem und finanziellem Druck stehen und abhängig von lokalpolitischen Ressourcen bleiben. Darüber hinaus gibt es kaum empirische Forschungen, die Evaluationen und Wirkungsanalysen der Kooperation innerhalb der kommunalen Kriminalprävention von Polizei und Sozialer Arbeit anstellen und analysieren. Divergenzen und Konfliktfelder beider Berufe sind bekannt, wobei die Studienlage über die Ausprägungen bspw. in der Jugendhilfe und auf Adressat*Innen dünn ist. Demnach braucht es Forschung, welche nicht nur Erfolge oder Hindernisse in der Zusammenarbeit beleuchtet, sondern auch integrative Handlungsansätze in den Blick nimmt. Eine kriminalpräventive Praxis ist darauf angewiesen, um einerseits Erfolge auf politischer Ebene zu erzielen und sich gleichzeitig den Herausforderungen aktueller gesellschaftlichen Entwicklungen stellen kann. | de |
| dc.language.iso | de | en_US |
| dc.subject.ddc | 360: Soziale Probleme, Sozialarbeit | en_US |
| dc.title | Kommunale Kriminalprävention im Verhältnis von Polizei und Sozialer Arbeit : wie gestaltet sich die Kooperation zwischen Polizei und Sozialer Arbeit in den Handlungsfeldern der kriminalitätspräventiven Jugendarbeit und wie ist diese aus Sicht der Profession zu bewerten? | de |
| dc.type | Thesis | en_US |
| openaire.rights | info:eu-repo/semantics/openAccess | en_US |
| thesis.grantor.department | Fakultät Wirtschaft und Soziales (ehemalig, aufgelöst 10.2025) | en_US |
| thesis.grantor.department | Department Soziale Arbeit (ehemalig, aufgelöst 10.2025) | en_US |
| thesis.grantor.universityOrInstitution | Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg | en_US |
| tuhh.contributor.referee | Hagen, Jutta | - |
| tuhh.identifier.urn | urn:nbn:de:gbv:18302-reposit-242485 | - |
| tuhh.oai.show | true | en_US |
| tuhh.publication.institute | Fakultät Wirtschaft und Soziales (ehemalig, aufgelöst 10.2025) | en_US |
| tuhh.publication.institute | Department Soziale Arbeit (ehemalig, aufgelöst 10.2025) | en_US |
| tuhh.type.opus | Bachelor Thesis | - |
| dc.type.casrai | Supervised Student Publication | - |
| dc.type.dini | bachelorThesis | - |
| dc.type.driver | bachelorThesis | - |
| dc.type.status | info:eu-repo/semantics/publishedVersion | en_US |
| dc.type.thesis | bachelorThesis | en_US |
| dcterms.DCMIType | Text | - |
| tuhh.dnb.status | domain | en_US |
| item.creatorOrcid | Stuchell, Mascha | - |
| item.advisorGND | Tiedeken, Peter | - |
| item.creatorGND | Stuchell, Mascha | - |
| item.languageiso639-1 | de | - |
| item.openairetype | Thesis | - |
| item.openairecristype | http://purl.org/coar/resource_type/c_46ec | - |
| item.fulltext | With Fulltext | - |
| item.cerifentitytype | Publications | - |
| item.grantfulltext | open | - |
| Appears in Collections: | Theses | |
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|---|---|---|---|---|
| Kommunale Kriminalprävention im Verhältnis von Polizei und Sozialer Arbeit_BA.pdf | 471.75 kB | Adobe PDF | View/Open |
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