Volltextdatei(en) in REPOSIT vorhanden Open Access
DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorHaarmann, Anke-
dc.contributor.authorSchießwohl, Jannik-
dc.date.accessioned2026-08-04T07:36:13Z-
dc.date.available2026-08-04T07:36:13Z-
dc.date.issued2025-11-25-
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.12738/19700-
dc.description.abstractDiese Arbeit untersucht Sampling-Praktiken in zeitgenössischer Ambientmusik unter dem Aspekt der Referenzialität und Spektralität. Eine genealogische Analyse verfolgt die Entwicklung von Halim El-Dabhs Wire-Recording-Experimenten (1944) und Pierre Schaeffers musique concrète über jamaikanischen Dub und Hip-Hop bis zu digitalen Samplern und DAWs. Diese historische Linie zeigt die Transformation des musikalischen Materialbegriffs von Notation zu phonographisch fixierbaren Klangfragmenten, die Erschließung von musikalischem Medienmaterial sowie die Etablierung des Studios als Instrument. Die Untersuchung entwickelt ein fünfstufiges Referenzkontinuum (referenziell bis non-referenziell) zur analytischen Verortung von gesampelten Material. Anhand zweier kontrastierender Fallstudien – Barbara Braccini (Malibu, DJ Lostboi, belmont girl) und Space Afrika (Joshua Tarelle Reid, Joshua Inyang) – werden gegenwärtige Produktionsweisen analysiert: Braccini transformiert populäre Songs durch Verlangsamung und Prozessierung, teilweise bis zur Unkenntlichkeit, navigiert strategisch zwischen Obfuskation und Transparenz. Space Afrika integriert Samples mit höherer Referentialität, wobei Fieldrecordings als „human element“ und Träger von Emotion fungieren. Die Analyse führt zu einer hauntologischen Schlussfolgerung: Ein Sample ist spektral bereits im Moment seiner Geburt. Die phonographische Aufnahme spektralisiert das Ereignis im Augenblick seiner Fixierung – es gibt keinen Punkt reiner Präsenz. Unabhängig vom Transformationsgrad existiert das Sample permanent im Zwischenraum zwischen „no longer“ (Original) und „not yet“ (vollständig neu). In der post-internet Ära, geprägt von digitalen Medienarchiven und algorithmischen Distributionslogiken, macht Sampling diese konstitutive Spektralität sichtbar: Das Sample trägt in sich „aborted futures“, verlorene Möglichkeiten, die hätten sein können. Die Gespenster erinnern daran, dass es anders hätte sein können – und machen diese Erinnerung unerträglich.de
dc.language.isodeen_US
dc.subject.ddc780: Musiken_US
dc.titleGhost planes - sampling in electronic music from historical origins to post-internet aesthetics and practicesen
dc.typeThesisen_US
openaire.rightsinfo:eu-repo/semantics/openAccessen_US
thesis.grantor.departmentFakultät Design, Medien und Information (ehemalig, aufgelöst 10.2025)en_US
thesis.grantor.departmentDepartment Medientechnik (ehemalig, aufgelöst 10.2025)en_US
thesis.grantor.universityOrInstitutionHochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburgen_US
tuhh.contributor.refereeGörne, Thomas-
tuhh.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18302-reposit-242738-
tuhh.oai.showtrueen_US
tuhh.publication.instituteFakultät Design, Medien und Information (ehemalig, aufgelöst 10.2025)en_US
tuhh.publication.instituteDepartment Medientechnik (ehemalig, aufgelöst 10.2025)en_US
tuhh.type.opusMasterarbeit-
dc.type.casraiSupervised Student Publication-
dc.type.dinimasterThesis-
dc.type.drivermasterThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionen_US
dc.type.thesismasterThesisen_US
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.dnb.statusdomainen_US
item.advisorGNDHaarmann, Anke-
item.openairetypeThesis-
item.languageiso639-1de-
item.fulltextWith Fulltext-
item.grantfulltextopen-
item.cerifentitytypePublications-
item.creatorOrcidSchießwohl, Jannik-
item.creatorGNDSchießwohl, Jannik-
item.openairecristypehttp://purl.org/coar/resource_type/c_46ec-
Enthalten in den Sammlungen:Theses
Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat
MA_Ghost_planes.pdf56.58 MBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen
Zur Kurzanzeige

Google ScholarTM

Prüfe

HAW Katalog

Prüfe

Feedback zu diesem Datensatz


Alle Ressourcen in diesem Repository sind urheberrechtlich geschützt.