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Titel: Zusammenhang zwischen akademischer Selbstwirksamkeitserwartung, Depressivität und Ängstlichkeit bei Studierenden - eine Sekundärdatenanalyse
Sprache: Deutsch
Autorenschaft: Freiberg, Denise 
Schlagwörter: Studierendengesundheit; Selbstwirksamkeitserwartung; Depressivität; Ängstlichkeit; Geschlechtsunterschiede
Erscheinungsdatum: 31-Mär-2026
Zusammenfassung: 
Hintergrund: In Deutschland berichten Studierende von subjektiven Symptomen, die auf eine depressive Störung oder Angststörungen hindeuten. Als eine relevante Ressource gilt die Selbstwirksamkeitserwartung. Ziel war die Überprüfung der akademischen Selbstwirksamkeitserwartung als Schutzfaktor gegenüber Depressivität und Ängstlichkeit, wobei auch geschlechtsspezifische Unterschiede beleuchten wurden.
Methoden: Diese Arbeit verwendet die Daten des deutschen Online-Fragebogens der Gesundheitsberichterstattung 2025 an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. Die Befragung erhob Daten zur akademischen Selbstwirksamkeitserwartung (BSW-5-Rev) und zu den Ausprägungen von Depressivität und Ängstlichkeit (PHQ-4). Die Datenauswertung erfolgte anhand von Korrelationstest, t-Tests, einfachen linearen Regressionsanalysen und multiplen linearen Regressionsanalysen.
Ergebnisse: Der Korrelationstest zeigte einen negativen Zusammenhang zwischen der akademischen Selbstwirksamkeitserwartung und Depressivität (n=1.297, r = - .38, p < .001). Der negative Zusammenhang zwischen akademischer Selbstwirksamkeitserwartung und Ängstlichkeit (n=1.297, r = -.37, p < .001), wird durch die Ergebnisse der einfach linearen Regression gestützt, wobei Ängstlichkeit um -1,181 Punkte sank, wenn die akademischen Selbstwirksamkeitserwartung um eine Einheit zunahm (n=1.297, β= -1,181; t (1295) = -14,460; p < .001). Die t-Tests zeigten Geschlechtsunterschiede in den Ausprägungen der akademischen Selbstwirksamkeitserwartung (n=1.216, p=.007) und der Ängstlichkeit (n=1.216, p <.001). Die Ergebnisse der multiplen Regression zeigten, dass das Geschlecht und die akademische Selbstwirksamkeit einen signifikanten Einfluss auf die Ausprägung der Ängstlichkeit haben (n=1.216, F (2, 1213) = 111,837; p < .001).
Diskussion: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass akademische Selbstwirksamkeitserwartungen als Schutzfaktor gegen psychische Belastungen des Studiums dienen können. Außerdem weisen die Befunde auf deutliche II Geschlechtsunterschiede hin. Um differenziertere Erkenntnisse zu erlangen, bedarf es weiterer Forschung.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12738/19774
Einrichtung: Fakultät Gesundheit 
Dokumenttyp: Abschlussarbeit
Abschlussarbeitentyp: Bachelorarbeit
Betreuer*in: Lippke, Sonia  
Gutachter*in: Hielscher, Nina 
Enthalten in den Sammlungen:Theses

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