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dc.contributor.advisorFriedmann, Joachim-
dc.contributor.authorWelte, Bernd-
dc.date.accessioned2026-08-14T08:06:24Z-
dc.date.available2026-08-14T08:06:24Z-
dc.date.issued2026-06-02-
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.12738/19788-
dc.description.abstractDie vorliegende Master-Thesis untersucht Immersion nicht als bloßen Intensitätseffekt, sondern als Ergebnis dispositiver Organisation. Ausgangspunkt ist die begriffliche Unschärfe, mit der „immersiv“ in gegenwärtigen Kunst-, Medien- und Ausstellungskontexten verwendet wird. Ziel der Arbeit ist es, Immersion als relationalen Rezeptionsmodus zu bestimmen, in dem Wahr-nehmung, Orientierung und Handlungsmöglichkeiten durch gestaltete Umwelten strukturiert werden. Die leitende Fragestellung lautet, welche Rolle Raum- und Zeitordnungen in immersi-ven Dispositiven spielen und wie die partizipative Einbindung der Rezipierenden organisiert wird. Analysiert werden SIGNA „Das Heuvolk“ als Beispiel für immersive Theaterformen und teamLab „Borderless“ als Beispiel immersiver digitaler Videoinstallationen. Die Vergleichbar-keit beider Fallstudien wird nicht über gleiche Medien oder Inhalte hergestellt, sondern über ihre dispositiven Strukturleistungen. Methodisch arbeitet die Untersuchung mit drei Analyse-operatoren: Raumregime, Zeitregime und Handlungsregime. Sie erfassen, wie Schwellen, Zu-gänge, Dauer, Wiederholung, Prozessualität, Handlungsmöglichkeiten und Begrenzungen im-mersive Weltbezüge hervorbringen. Multimodalität wird dabei als Modulationsdimension ver-standen, durch die diese Strukturen sinnlich und körperlich verdichtet werden. Die Analyse zeigt, dass „Das Heuvolk“ Immersion vor allem über soziale Prozeduralität erzeugt, während „Borderless“ Immersion über technische Prozeduralität organisiert. Das zentrale Ergebnis lau-tet: Immersion ist nicht die Voraussetzung des Vergleichs, sondern dessen analytisches Resultat. In beiden Fallstudien entsteht sie durch die operative Verschränkung von Raum, Zeit und ge-rahmter Handlungsfähigkeit. Die Arbeit entwickelt damit ein Analysemodell, das immersive, hybride und digital-performative Kunstformen vergleichbar macht, ohne ihre medialen Diffe-renzen einzuebnen.de
dc.language.isodeen_US
dc.subject.ddc790: Freizeitgestaltung, Darstellende Kunsten_US
dc.subject.ddc791: Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunken_US
dc.subject.ddc792: Theater, Tanzen_US
dc.titleDispositive der Immersion: Raumregime, Zeitregime, Agency - eine vergleichende Analyse von immersiven Kunstformen anhand des immersiven Theaters und der immersiven Videoinstallationde
dc.typeThesisen_US
openaire.rightsinfo:eu-repo/semantics/openAccessen_US
thesis.grantor.departmentFakultät für Elektro-, Medien- und Informationstechniken_US
thesis.grantor.universityOrInstitutionHochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburgen_US
tuhh.contributor.refereeKapp, Hans-Jörg-
tuhh.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18302-reposit-243371-
tuhh.oai.showtrueen_US
tuhh.publication.instituteFakultät für Elektro-, Medien- und Informationstechniken_US
tuhh.type.opusMasterarbeit-
dc.type.casraiSupervised Student Publication-
dc.type.dinimasterThesis-
dc.type.drivermasterThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionen_US
dc.type.thesismasterThesisen_US
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.dnb.statusdomainen_US
item.openairetypeThesis-
item.grantfulltextopen-
item.fulltextWith Fulltext-
item.cerifentitytypePublications-
item.creatorOrcidWelte, Bernd-
item.creatorGNDWelte, Bernd-
item.languageiso639-1de-
item.openairecristypehttp://purl.org/coar/resource_type/c_46ec-
item.advisorGNDFriedmann, Joachim-
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