| DC Element | Wert | Sprache |
|---|---|---|
| dc.contributor.advisor | Voss, Andreas | - |
| dc.contributor.author | Harms, Eduard | - |
| dc.date.accessioned | 2026-09-21T13:06:52Z | - |
| dc.date.available | 2026-09-21T13:06:52Z | - |
| dc.date.issued | 2025-09-30 | - |
| dc.identifier.uri | https://hdl.handle.net/20.500.12738/20056 | - |
| dc.description.abstract | Ausgehend von den Bedarfen geflüchteter Familien und unter Einbezug der theoretischen Grundlagen familienorientierter Pädagogik, Reggio-Pädagogik und interkultureller Kompetenz verfolgte die vorliegende Arbeit das Ziel, ein praxisnahes Konzept für Familienzentren zu entwerfen. Dieses anwendungsorientierte Konzept soll Familienzentren dazu befähigen, geflüchtete Familien gezielt zu unterstützen. Im Mittelpunkt stand die Forschungsfrage: Wie kann eine familienorientierte Pädagogik in Familienzentren durch Methoden der Reggio-Pädagogik gestärkt werden, um interkulturelle Zusammenarbeit und Integration mit geflüchteten Familien zu fördern? Vor dem Hintergrund dieser Forschungsfrage lässt sich auf Grundlage der durchgeführten Analyse eine differenzierte Antwort formulieren, die die Potenziale wie auch die Grenzen einer Reggio-inspirierten Stärkung familienorientierter Praxis in Familienzentren aufzeigt. Die Diskussion der Ergebnisse hat verdeutlicht, dass die Verknüpfung von familienorientierter und Reggio-Pädagogik nicht als additive, sondern als integrative Strategie zu begreifen ist. Familienzentren erweisen sich dabei als zentrale Schnittstellen zwischen institutionellen Strukturen und familialen Lebensrealitäten, die sowohl niedrigschwellige Unterstützung als auch systematische Bildungsprozesse ermöglichen. Wesentlich ist hierbei, dass Partizipation, Raumgestaltung und Dokumentation über isolierte methodische Elemente hinausgehen und im Zusammenspiel mit einer ressourcenorientierten Haltung der Fachkräfte zur Stabilisierung und Teilhabe beitragen. Damit konnte gezeigt werden, dass die Forschungsfrage dahingehend zu beantworten ist, dass eine konsequent verankerte Reggio-Orientierung die familienpädagogische Praxis erweitert und zugleich ihre interkulturelle Anschlussfähigkeit substanziell stärkt. Gleichzeitig wurde in der Diskussion deutlich, dass sich die Umsetzung im Spannungsfeld struktureller Begrenzungen vollzieht. Fachkräftemangel, institutionelle Ressourcenknappheit und fehlende interkulturelle Öffnung limitieren die Reichweite des entwickelten Konzeptes. Die Chancen liegen vor allem in der Verbindung von multiprofessionellen Kooperationen, der kommunalen Vernetzung und einer kultursensiblen Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte, während die Grenzen insbesondere dort sichtbar werden, wo politische und finanzielle Rahmenbedingungen die kontinuierliche Angebotsentwicklung einschränken. Familienzentren können damit zwar einen zentralen Beitrag zur sozialen Integration leisten, sind jedoch auf stabile institutionelle und politische Unterstützung angewiesen. Die Analyse eröffnet zudem weiterführende Perspektiven in Bezug auf die Frage nach der institutionellen Verortung. Sie hat aufgezeigt, dass eine stärkere Nähe zu den Lebensräumen geflüchteter Familien entscheidend für die Wirksamkeit familienorientierter Konzepte ist. Vor diesem Hintergrund erweist sich die perspektivische Etablierung von Familienzentren innerhalb von Erst- und Folgeunterkünften als vielversprechender Ansatz. Ein solches Modell könnte dazu beitragen, Schwellenängste abzubauen, frühzeitige Beziehungsarbeit zu ermöglichen und präventive Unterstützungsangebote unmittelbar in den Alltag geflüchteter Familien einzubetten. Dies würde zugleich die Brücke zwischen den hochbelasteten Übergangssituationen des Ankommens und den langfristigen Integrationsprozessen im Sozialraum schlagen. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Familienzentren, gestützt durch die Synthese von familienorientierter Pädagogik und Reggio-Prinzipien, ein bedeutendes Potenzial für die Förderung interkultureller Zusammenarbeit und nachhaltiger Integration aufweisen. Dieses Potenzial entfaltet sich jedoch nur dann, wenn die institutionellen Rahmenbedingungen gesichert, die Qualifikationen der Fachkräfte systematisch ausgebaut und die sozialräumliche Einbettung weiterentwickelt werden. In wissenschaftlicher Perspektive bedarf es daher vertiefter empirischer Untersuchungen, die verstärkt prüfen, inwiefern die Verbindung partizipativer, familienorientierter und interkultureller Konzeptelemente zu resilienten Strukturen innerhalb des Integrationsprozesses beitragen und wie diese Synergien auf unterschiedliche institutionelle und sozialräumliche Kontexte übertragbar sind. In gesellschafts- und bildungspolitischer Perspektive schließlich erscheint es unabdingbar, Familienzentren als Schlüsselakteure einer präventiven, diversitätssensiblen und nachhaltig orientierten Sozialen Arbeit anzuerkennen und entsprechend zu fördern. | de |
| dc.language.iso | de | en_US |
| dc.subject.ddc | 370: Erziehung, Schul- und Bildungswesen | en_US |
| dc.title | Familienzentren als Anlaufstellen für geflüchtete Familien : „Wie kann eine familienorientierte Pädagogik in Familienzentren durch Methoden der Reggio-Pädagogik gestärkt werden, um interkulturelle Zusammenarbeit und Integration mit geflüchteten Familien zu fördern?“ | de |
| dc.type | Thesis | en_US |
| openaire.rights | info:eu-repo/semantics/openAccess | en_US |
| thesis.grantor.department | Fakultät Wirtschaft und Soziales (ehemalig, aufgelöst 10.2025) | en_US |
| thesis.grantor.department | Department Soziale Arbeit (ehemalig, aufgelöst 10.2025) | en_US |
| thesis.grantor.universityOrInstitution | Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg | en_US |
| tuhh.contributor.referee | Buschhorn, Claudia | - |
| tuhh.identifier.urn | urn:nbn:de:gbv:18302-reposit-245502 | - |
| tuhh.oai.show | true | en_US |
| tuhh.publication.institute | Fakultät Wirtschaft und Soziales (ehemalig, aufgelöst 10.2025) | en_US |
| tuhh.publication.institute | Department Soziale Arbeit (ehemalig, aufgelöst 10.2025) | en_US |
| tuhh.type.opus | Bachelor Thesis | - |
| dc.type.casrai | Supervised Student Publication | - |
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| dc.type.driver | bachelorThesis | - |
| dc.type.status | info:eu-repo/semantics/publishedVersion | en_US |
| dc.type.thesis | bachelorThesis | en_US |
| dcterms.DCMIType | Text | - |
| tuhh.dnb.status | domain | en_US |
| item.cerifentitytype | Publications | - |
| item.languageiso639-1 | de | - |
| item.creatorGND | Harms, Eduard | - |
| item.advisorGND | Voss, Andreas | - |
| item.fulltext | With Fulltext | - |
| item.openairetype | Thesis | - |
| item.creatorOrcid | Harms, Eduard | - |
| item.grantfulltext | open | - |
| item.openairecristype | http://purl.org/coar/resource_type/c_46ec | - |
| Enthalten in den Sammlungen: | Theses | |
Dateien zu dieser Ressource:
| Datei | Beschreibung | Größe | Format | |
|---|---|---|---|---|
| Familienzentren als Anlaufstellen für geflüchtete Familien_BA.pdf | 673.36 kB | Adobe PDF | Öffnen/Anzeigen |
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