Publisher DOI: 10.15460/spsoz.2025.35.2.267
Title: Moral distress : Selbstfürsorge-Aspekte für den Berufseinstieg von Studierenden in sozialen Studiengängen
Language: German
Authors: Vaudt, Susanne  
Groen, Gunter  
Weidtmann, Katja  
Keywords: moral distress; Arbeitsbelastung; Selbstfürsorge; Stressbelastung; moral discomfort; moralisches Unbehagen; Berufseinsteiger:innen; Soziale Arbeit; soziale Studiengänge; Ethik; Arbeitsplatz; moralischer Konflikt; moralisches Dilemma; moralisch komplexe Situation; Burnout; emotionale Erschöpfung; Entfremdung; Abstumpfung; Resilienz; Intervision; Supervision; Stress; Ethik Café; Sokrates; Diskurs; Philosophie; Kommunikationskultur; moralischer Stress
Issue Date: 2025
Publisher: Hamburg University Press
Journal or Series Name: Standpunkt: sozial : Hamburger Forum für Soziale Arbeit und Gesundheit 
Volume: 35
Issue: 2
Abstract: 
Moral Distress (dt.: moralischer Stress) ist eine besondere Form psychischer Arbeitsbelastung, die seit einiger Zeit bei Fachkräften in Sozial- und Gesundheitsberufen diskutiert wird. Als Belastungsfaktor hat es für Studierende besondere Relevanz, da Moral Distress gerade zum Berufseinstieg häufiger auftritt und eine gezielte Selbstfürsorge erforderlich macht. Im Sommersemester 2024 wurden am Dept. Soziale Arbeit der HAW Hamburg Studierende mit berufspraktischen Erfahrungen in einer quantitativen Online-Studie zu ihrer arbeitsbezogenen Stressbelastung befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass einige Studierende moralisches Unbehagen (syn: Moral Discomfort) erleben. Dieser im Vergleich zu Moral Distress abgeschwächte Gefühlszustand zeigt sich besonders bei Studierenden, die in Teams ohne offene Kommunikationskultur arbeiten. Begrenzte Praxiserfahrungen und weniger Routinen im Umgang mit belastenden Situationen machen Studierende im Praktikum und Berufseinsteiger:innen zu einer besonders vulnerablen Beschäftigtengruppe. Um hier das Risiko von Moral Distress zu senken, sind insbesondere selbstfürsorgliche Konzepte gefragt, die Möglichkeiten zur Reflexion und zum Austausch über ethische Fragestellungen in der beruflichen Praxis schaffen. Angebote wie Ethikcafés oder ethische Fallbesprechungen während des Studiums und/oder am Arbeitsplatz scheinen sehr hilfreich.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12738/20272
ISSN: 2942-7991
Review status: This version was reviewed (alternative review procedure)
Institute: Fakultät Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik 
Forschungs- und Transferzentrum Soziale Teilhabe in Stadt und Gesellschaft 
Type: Article
Appears in Collections:Publications without full text

Show full item record

Google ScholarTM

Check

HAW Katalog

Check

Add Files to Item

Note about this record


This item is licensed under a Creative Commons License Creative Commons