Verlagslink DOI: 10.1007/s40664-018-0289-2
Titel: Physische Leistungsfähigkeit, Alter und Geschlecht – Zur Beurteilung gesundheitlicher Risiken bei körperlich belastenden Tätigkeiten : Teil 2: Daten zu Körperkräften
Sonstige Titel: Physical performance, age and sex—Assessing health risks in physically challenging activities : part 2: Data on physical strength
Sprache: Deutsch
Autorenschaft: Serafin, Patrick 
Hartmann, Bernd 
Klußmann, André 
Schlagwörter: Lebensalter; Arbeit; Isometrische Maximalkraft; Dynamische Kraftausdauer; Geschlechtsunterschiede der Leistungsfähigkeit; Age; Work; Maximum isometric strength; Dynamic strength endurance; Sex differences of performance
Erscheinungsdatum: 6-Jul-2018
Verlag: Springer
Zeitschrift oder Schriftenreihe: Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie 
Zeitschriftenband: 68
Zeitschriftenausgabe: 6
Anfangsseite: 317
Endseite: 324
Zusammenfassung: 
Ziel der Arbeit

Als Grundlage für alters- und geschlechtsbezogene Orientierungswerte der körperlichen Belastbarkeit werden für Arbeitsschutz und menschengerechte Arbeitsgestaltung die körperlichen Leistungsvoraussetzungen für verschiedene Arbeitsanforderungen dargestellt. Dies gliedert sich inhaltlich in drei aufeinanderfolgende Teile: Teil 1 – Einführung und Methodik sowie Daten zum Körperbau und zur Belastbarkeit des Skelett-Systems, Teil 2 – Daten zu Körperkräften und Teil 3 – Daten zur kardiopulmonalen und energetischen Leistungsfähigkeit sowie gemeinsame Schlussfolgerungen aus allen drei Teilen.
Material und Methoden

Zur Darstellung der alters- und geschlechtsbezogenen Körperkräfte konnten 9 Literaturquellen herangezogen werden. Es überwiegen Angaben zu isometrischen Maximalkräften, ausgeübt durch das Hand-Arm-System, deren Aussagen für die berufliche Leistungsfähigkeit nicht direkt mit denen zur Kraftausdauer übereinstimmen.
Ergebnisse und Diskussion

Maximalkräfte bleiben zunächst etwa konstant und vermindern sich erst nach dem 50. Lebensjahr, wobei sich diese Abnahme nach dem 60. Lebensjahr beschleunigt. Maximalkräfte sind von der individuellen Konstitution abhängig, wie sich am Beispiel der Beziehung zur Körperhöhe zeigen lässt. Geschlechtsunterschiede liegen hier bei Frauen um ca. 60?% gegenüber den Männern. Die Kraftausdauer verändert sich im Verhältnis zur Maximalkraft bei älteren Personen eher zu deren Vorteil: Bezogen auf die sinkende Maximalkraft ist die Ermüdung durch isometrische und rhythmische Kontraktionen bei Älteren relativ geringer. Die für viele berufliche Tätigkeiten eher relevante dynamische Kraftausdauer vermindert sich bereits ab dem 40. Lebensjahr. Eine gemeinsame Zusammenfassung der drei Teile folgt am Ende des Teils 3 dieser Publikationsreihe.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.12738/4430
ISSN: 2198-0713
Begutachtungsstatus: Diese Version hat ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen (Peer Review)
Einrichtung: Department Gesundheitswissenschaften 
Fakultät Life Sciences 
Dokumenttyp: Zeitschriftenbeitrag
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