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Titel: LLM-basierte Vereinfachung von Verwaltungstexten am Department Informatik
Sprache: Deutsch
Autorenschaft: Shafieyoun, Narges 
Schlagwörter: LLM; Large Language Model; Verwaltung
Erscheinungsdatum: 6-Feb-2026
Zusammenfassung: 
Der Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und Informationen in einer verständlichen und barrierefreien Form ist eine zentrale Herausforderung moderner Gesellschaften. Besonders betroffen sind Menschen mit begrenzten Sprachkenntnissen oder kognitiven Beeinträchtigungen wie Demenz, für die komplexe amtliche Texte und Formulare erhebliche Hürden darstellen. Diese Barrieren erschweren nicht nur den Zugang zu wichtigen Informationen, sondern auch die gesellschaftliche Teilhabe.
Diese Arbeit untersucht, wie Künstliche Intelligenz (KI), insbesondere Large Language Models (LLMs), dazu beitragen kann, englische Verwaltungstexte verständlicher zu machen, ohne ihre inhaltliche Genauigkeit zu verfälschen. Im theoretischen Teil wird die Problematik schwer verständlicher Verwaltungssprache erläutert und der aktuelle Stand der Forschung im Bereich KI-gestützter Sprachvereinfachung analysiert. Dabei liegt der Fokus auf modernen Natural Language Processing (NLP)-Modellen, insbesondere auf Transfer-Learning-Ansätzen, die komplexe Sprachstrukturen gezielt transformieren können. Ein zentraler Beitrag dieser Arbeit ist die Erstellung eines spezifischen Datensatzes auf Basis amtlicher Formulare, der für das Training und die Evaluation der Modelle genutzt wird.
Im experimentellen Teil werden drei führende Sprachmodelle – LLaMA 3 8B, Phi-3 mini und Mistral 7B– feinabgestimmt und evaluiert. Ziel ist es, ihre Fähigkeit zur Vereinfachung englischer Verwaltungssprache zu bewerten, indem sie Texte leichter verständlich machen, während ihre inhaltliche Präzision erhalten bleibt. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Modelle die Lesbarkeit und Verständlichkeit amtlicher Texte erheblich verbessern können, ohne Informationen zu verfälschen.
Abschließend werden die Herausforderungen und Grenzen der eingesetzten Methoden diskutiert, insbesondere im Hinblick auf die Anpassung an sprachliche und kulturelle Kontexte. Die Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial von KI zur Förderung von Barrierefreiheit und Inklusion, indem sie zeigen, wie Technologie dazu beitragen kann, Verwaltungskommunikation nicht nur effizienter, sondern auch menschlicher zu gestalten. Abschließend werden Ansätze für zukünftige Forschungen aufgezeigt, um diese Technologien weiterzuentwickeln und ihre praktische Anwendbarkeit zu optimieren.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12738/18846
Einrichtung: Fakultät Technik und Informatik (ehemalig, aufgelöst 10.2025) 
Department Informatik (ehemalig, aufgelöst 10.2025) 
Dokumenttyp: Abschlussarbeit
Abschlussarbeitentyp: Bachelorarbeit
Betreuer*in: Tropmann-Frick, Marina  
Gutachter*in: Sarstedt, Stefan 
Enthalten in den Sammlungen:Theses

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